Best Practice: FairUp bietet neue Infrastruktur für Events 

FairUp wurde 2025 mit einer klaren Idee gegründet: Sprachbarrieren auf Messen abbauen und internationale Begegnungen einfacher machen. Doch in den letzten zwölf Monaten hat sich das Startup deutlich weiterentwickelt. Aus einem Tool wurde die Vision einer umfassenden Infrastruktur für Events.

Heute denkt FairUp Veranstaltungen ganzheitlicher: Teilnehmende sollen einfacher miteinander in Kontakt kommen, Anbieter besser vernetzt werden und Eventflächen ihr Potenzial stärker entfalten. Ziel ist eine Plattform zu schaffen die alle relevanten Gruppen miteinander verbindet — digital und analog. Als Teilnehmer des digitalACCELERATOR Batch #3 steht das Team von FairUp genau für den Spirit unseres Programms: mutig, innovativ, zukunftsorientiert.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt: Die Arbeit am eigenen Geschäftsmodell

Im Accelerator konnte FairUp zentrale Annahmen der ursprünglichen Geschäftsidee challengen, Feedback aus dem Peer-to-Peer-Sparring nutzen und sich mit Mentor:innen austauschen. Auch das Pitching vor Institutionen aus dem Rheinischen Revier half dabei, die eigene Lösung zu schärfen und ihre Wirkung am Markt besser einzuordnen. Im Prozess wurde schnell klar: Das Thema Event- und Karrieremessen birgt noch viel mehr Potential als der reine Fokus auf ein Sprach-Tool für Teilnehmende. Damit stand für die Gründer schnell fest, dass sie den Fokus ihres Startups größer denken möchten und Veranstaltungen ganzheitlich betreuen wollen. Wie groß diese Idee ist, zeigte sich dann sogar auf dem internationalen Markt schneller als geplant.

Internationaler Praxistest in Dubai 

Ein besonderer Meilenstein war die Zusammenarbeit mit der Canadian University am Standort Dubai — der erste Kunde von FairUp außerhalb der EU. Es sollte eine Karrieremesse umgesetzt werden, um Unternehmen und Hochschulabsolvent:innen zusammenzubringen. Eine besondere Herausforderung: Das Projekt wurde nur von einer Person in Vollzeit betreut. Zusätzlich musste die Veranstaltung aufgrund der Kriegsgebiete im Nahen Osten kurzfristig vollständig in den digitalen Raum verlegt werden. FairUp konnte hier als Allrounder-Lösung überzeugen, operative Komplexität reduzieren und ein individuelles digitales Event ermöglichen.

Das Ergebnis: 51 ausstellende Unternehmen, darunter Tesla, Adidas, Ferrero, Nestlé, WPP Media und viele mehr, sowie rund 180 Teilnehmende. Automatisierung nahm dabei viel operative Arbeit ab und machte die kurzfristige Umsetzung skalierbar.

Datenschutz als Wettbewerbsvorteil 

Der internationale Kontext brachte neue Anforderungen mit sich, aber für FairUp auch unerwartete Wettbewerbsvorteile: Dubai verfolgt mit der D33 Agenda ambitionierte wirtschaftliche Entwicklungsziele. FairUp passt mit seiner Lösung sehr gut in diesen Innovationskontext.

Auch beim Thema Datenschutz zeigte sich ein Vorteil: Dubai hat im internationalen Vergleich sehr hohe Verordnungen für Sicherheit und Datenschutz. Für FairUp wurde der europäische Datenschutzstandard deshalb nicht nur zur Pflicht, sondern zu einem Qualitätsversprechen. Gerade im internationalen Kontext kann das für deutsche Startups ein echter Wettbewerbsvorteil sein.

Ausblick: Mehr KI, mehr Skalierung 

Eigentlich war Internationalisierung bei den Gründern erst für 2027 geplant.

„Der Pilot mit der Canadian University kam ungeplant, aber letztendlich für uns genau zum richtigen Zeitpunkt. Er zeigte, dass unsere Lösung international anschlussfähig ist und eröffnete für uns weitere Anknüpfungspunkte“, verrät Jan-Philipp Koch, Gründer von FairUp.

In den kommenden Monaten will das Startup den nächsten Schritt gehen: weg von einer reinen Plattform, hin zur Infrastruktur. KI soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Zukünftig will das Startup Kund:innen noch mehr Features zur Verfügung stellen, um operative Aufgaben zu minimieren und Eventprozesse zu automatisieren, z.B. durch KI-Agenten, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Perspektivisch sollen rund 70 Prozent bestimmter Abläufe durch KI unterstützt werden.

FairUp zeigt damit, was ein innovatives Startup ausmacht: die eigene Idee weiterdenken, Chancen nutzen und Veränderung aktiv gestalten.

Was als Frustration über veraltete Karriereevents begann, wurde schnell zu einer Mission, die Art und Weise zu transformieren, wie Organisatoren Erlebnisse schaffen. Zu viele Tools, zu viel manuelle Arbeit und nicht genug Fokus auf das, was wirklich zählt: Menschen, Verbindung und bedeutungsvolle Momente. Mit FairUp haben die vier Gründer Jan-Philipp Koch (CEO), Frederik Bendel (CTO), Christian Weber (CIO) und Konstantin Schultewolter (CFO) eine einzige, intuitive Plattform gebaut, die das Tool-Chaos ersetzt. Sie rationalisiert Setup, Buchung, Kommunikation, Verbindungen und Analytik. Dadurch werden Events nicht nur effizienter, sondern auch menschlicher.

Ihre Vision: Betreibern von Karriereevents eine innovative Plattform bieten, die alle Aspekte einer erfolgreichen Veranstaltung vereint. FairUp katapultiert Karriereevents ins digitale Zeitalter, macht sie effizienter und schafft karrierefördernde Erlebnisse.

Mehr zu FairUp hier auf ihrer Website: fairup.events